Gefühle

Die Emotion (v. lat.: ex „heraus“ und motio „Bewegung, Erregung“) ist ein psychophysiologischer Prozess, der durch die bewusste und/oder unbewusste Wahrnehmung und Interpretation eines Objekts oder einer Situation ausgelöst wird und mit physiologischen Veränderungen, spezifischen Kognitionen, subjektivem Gefühlserleben und einer Veränderung der Verhaltensbereitschaft einhergeht. Emotionen treten beim Menschen und bei höheren Tieren auf.
Nach Euler (2000) setzt eine Definition erschöpfende wissenschaftliche Erforschungen eines Gegenstandsbereiches voraus, was im Falle der Emotionen nicht zutrifft, weshalb es sich hier stets um "Arbeitsdefinitionen" auf Basis der gewonnenen Erkenntnisse handelt, welche als Basis für weitere Forschungen dienen. Diese Arbeitsdefinitionen, auch approximative Definitionen genannt, stellen einen Verständigungsrahmen dar der das Forschungsgebiet beschreibt, bleiben aber ohne endgültige Form. Aufgrund von noch recht kontroversen Ansichten gibt es eine Vielzahl von Arbeitsdefinitionen (z. B. nach Kleinginna und Kleinginna [1981], nach Scherer [1990], nach Oatley und Jenkins [1996] oder nach Averill [1980] in Emotionspsychologie. Ein Handbuch[2000] S.14-16).
Emotionalität dagegen ist (nach Arnold/Eysenck/Meili, Freiburg 1971) der Sammelbegriff für die individuell unterschiedliche Eigenart des Gefühlslebens eines Menschen sowie die Affektsteuerung und die Art der Verarbeitung der Affekte. Emotivität ist die ausgeprägte Erregbarkeit. Unter bestimmten Umständen kann sie ein Krankheitssymptom sein (Arnold, Eysenck, Meili, 1971, S. 465, Band 1).
Mit Emotionen beschäftigen sich unter anderem Biologie, Neurologie und Hirnforschung, Philosophie, Kulturwissenschaften, Physiologie, Psychiatrie, Psychologie, Religion, Soziologie und Verhaltensforschung.

Gefühl bzw. Fühlen bezeichnet:
psychologisch die Emotion
Intuition im Sinne von „vager Ahnung“ eine Eingebung
Kompetenz, eine Fähigkeit im Sinne von „ein Gefühl für etwas haben“, siehe Kompetenz (Psychologie)
Sensibilität (Medizin), das Fühlen allgemein
in Physiologie und Wahrnehmungspsychologie als „fünfter Sinn“ bezeichnet
Fühlen (Psychologie) z.B. in der komplexen Psychologie von C.G. Jung als eine von vier psychologischen Grundfunktionen neben Denken, Empfindung und Intuition
Grundgefühle sind wesentlicher Bestandteil jeder menschlichen Existenz
Wahrnehmungsempfindungen in der Physiologie:
Taktile Wahrnehmung, siehe Oberflächensensibilität und Temperatur
visuelle Wahrnehmung
auditive Wahrnehmung (Gehör, Wahrnehmung von Geräuschen)
olfaktorische Wahrnehmung (Geruchssinn)
Geschmack (Sinneseindruck), siehe auch: gustatorische Wahrnehmung
Oberflächenbeschaffenheiten: sieh haptische Wahrnehmung und Struktur

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