Tod
Suizid
Ich steh am Abgrund, werde springen,
und doch bin ich schon lange tot,
hab' vor, mich heut' ganz umzubringen,
um mich herum, das Abendrot.
Die Sonne neigt sich, es kommt die Nacht,
der Sommer geht langsam zu Ende.
In weiter Fern' ein Donner kracht,
ich fühle noch, wie meine Hände
zitternd in die Tasche greifen,
hol'n den letzen Abschiedsbrief
als sie den weißen Zettel streifen,
spür' ich in mir die Schmerzen tief.
Ich werde geh'n, ich werde geh'n,
doch vorher sing' ich noch ein Lied,
ich werdet mich nie wieder seh'n,
Es tut mir leid, oh Suizid.
Bevor ich mir das Leben nehm'
nehm' ich v ich dachte lange Zeit, der Weg aus dem Labyrinth des Leidens besteht darin, so zu tun, als existierte es nicht. ich errichtete mir in einer Ecke des endlosen Irrgartens eine kleine, eigenständige Welt und tat so, als hätte ich mich nicht verirrt, sondern wäre hier daheim. Doch das führte zu einem einsamen Leben. Und so kam ich hierher, auf der Suche nach dem großen Vielleicht – nach echten Freunden und einem Leben, das größer war als dieses kleine, das ich geführt hatte. Doch dann habe ich einen Fehler gemacht, wir alle haben einen Fehler gemacht, und er ist uns durch die Finger geglitten. 3Das sollten Sie nicht verpassen!
?>Bleiben wird doch in Verbindung!
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